Suche
Kontakte finden?
HOME  |   Über AKP PLUS  |   Services  |   Plattform  |   Kontakt  |   Anmelden
Seite: drucken | weiterempfehlen
LOGIN
Benutzername
Passwort
Automatisch eingeloggt bleiben!
        Login vergessen?
        Jetzt registrieren!
Informationen
+    PARENTERALE ERNÄHRUNG
+    DIALYSE
+    INKONTINENZTHERAPIE
+    ENTERALE ERNÄHRUNG
+    SCHMERZTHERAPIEN
+    PORTVERSORGUNG
+    WUNDVERSORGUNG
+    STOMAVERSORGUNG
Produktübersicht
Header Inkontinenz
Allgemeines
Inkontinenz

Inkontinenz ist kein unabänderliches Schicksal, sondern kann in vielen Fällen behandelt werden.

AKP PLUS bietet auch Therapien für verschiedene Formen der Inkontinenz an. Es handelt sich dabei um nichtmedikamentöse Behandlungen.


Häufigste Formen der Inkontinenz

Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz)

Bei dieser Form der Inkontinenz löst ein erhöhter Bauchinnendruck, z.B. durch Belastung (Heben oder Tragen, Treppensteigen, Husten, Lachen, Niesen etc., teilweise aber auch ohne Belastung) den Harnverlust aus. Dieser kann mehr oder weniger stark sein.

Es werden 3 Schweregrade (nach Stamey) unterschieden:

     1. Grad: Inkontinenz beim Husten, Niesen
2. Grad: Inkontinenz bei abrupten Körperbewegungen, beim Aufstehen, Hinsetzen
3. Grad: Inkontinenz bei unangestrengten Bewegungen, im Liegen


Bei Frauen ist Ursache meist eine Beckenbodenschwäche, häufig infolge mehrfacher Geburten, die zu einer Überdehnung und Erschlaffung von Haltebändern und Beckenboden führen. Dies führt zu einer Absenkung der Organe des kleinen Beckens, was wiederum Druck auf die Harnblase auslöst, jedoch nicht mehr als Verschlussdruck die Harnröhre erreicht.

Bei Männern ist die Belastungsinkontinenz meist die Folge einer traumatischen Schädigung des äußeren Blasenschließmuskels durch Operationen oder Unfälle.


Dranginkontinenz

Die Dranginkontinenz wird durch einen nicht unterdrückbaren Harndrang ausgelöst und führt zum Urinverlust, z.B. bevor die Toilette erreicht ist.

Ursachen:
  • Sensorische Dranginkontinenz:
    Störung der Wahrnehmung der Blasenfüllung (vorzeitiges Füllungsgefühl), das etwa durch eine Entzündung, durch Blasensteine oder eine Obstruktion der ableitenden Harnwege hervorgerufen wird
  • Motorische Dranginkontinenz:
    Enthemmung der efferenten Nervenimpulse zum Musculus detrusor (zuständig für die Entleerung der Harnblase), was zu einer vorzeitigen, teilweise auch krampfartigen Detrusor-Kontraktion führt

Stuhlinkontinenz

Die Stuhlinkontinenz kann verschiedene Ursachen haben. Es müssen jedoch mehrere Faktoren zusammen treffen, um eine Stuhlinkontinenz auszulösen. Fällt nur einer der Mechanismen zur Steuerung der Stuhlentleerung aus, wird das in der Regel durch andere Mechanismen kompensiert. Auch subjektive Eindrücke spielen eine Rolle dabei.

Ursachen:
  • Störung der Impulsverarbeitung:
    Schlaganfall, Morbus Alzheimer, Multiple Sklerose, Gehirntumor
  • Unterbrechung der Pulsüberleitung:
    Querschnittslähmung Multiple Sklerose
  • Sensorische Störung:
    Haemorrhoiden, Diarrhoe, Rektumprolaps, Dickdarmentzündung (Colitis)
  • Muskuläre Störung:
    Tumore, Fistelspaltung, Dammriss während der Geburt wenn auch der Schließmuskel mitverletzt wird, Infiltrierende Abszesse, Beckenbodensenkung, Abbau der Beckenmuskulatur, Operationen an der Gebärmutter, Überdehnung durch Obstipation, Angeborene Fehlbildung (Analatresie)

Einteilung der Stuhlinkontinenz nach Parks in drei Grade:

     1. Grad: Leichte Form: Unkontrollierter Abgang von Winden
2. Grad: Mittlere Form: Unkontrollierter Abgang von dünnflüssigem Stuhl
3. Grad: Schwere Form: Unkontrollierter Abgang von geformtem Stuhl



Therapien

Elektrostimulation

Die Elektrostimulationstherapie funktioniert mit elektrischen Impulsen, die über eine Sonde, ausgesendet werden. Diese Impulse bewirken eine Stimulierung der Muskelfasern und führen damit zu einer Kontraktion der entsprechenden Muskeln. Gleichzeitig werden hemmende oder motorische Reflexbögen aktiviert.

Damit diese Therapie wirkungsvoll ist, wird eine Sonde vaginal /rektal eingeführt.

Je nach Frequenz der Elektroimpulse, die über die Sonde weitergegeben werden, wird eine unterschiedliche Wirkung erzielt. Die Frequenz, mit der bei Belastungsinkontinenz thera-piert wird, stimuliert die motorischen und sensiblen Fasern des Nervus pudendus und bewirkt dadurch eine Kontraktion der Beckenbodenmuskulatur. Durch diese Stimulation wird auch das Bewusstsein der Patientin für diese Muskelgruppe gefördert. Histologisch bewirkt die Elektrostimulation eine Vermehrung der „slow-twitch-Fasern“, die der Erhaltung des Muskel-tonus dienen.

Für die Dranginkontinenz wird eine andere Frequenz gewählt, die eine reflektorische Hem-mung des Musculus detrusor vesicae bewirkt. Es kommt weiterhin zu einer Reflexhemmung bestimmter Nerven, wodurch die unwillkürlichen Kontraktionen der Blasenmuskulatur verhindert werden.


Laut Studien profitieren 2/3 der Patienten von der Therapie.

Nicht angewandt werden darf die Elektrostimulation bei Menstruation und Zwischenblutun-gen, Schwangerschaft, bei Myomen mit Wachstumstendenz, Harnwegsinfektionen, Harnverhalt, Urogenitalfistel, schwerer Herz-Rhythmus-Störungen, Metallimplantaten im Anwendungsgebiet und Herzschrittmachern.


Auch die Stuhlinkontinenz wird mit Elektrostimulation und Biofeedback unter Verwendung einer entsprechenden Sonde zum Training therapiert.


Biofeedback

Durch die Biofeedbackmethode kann die Kraft der Beckenbodenmuskulatur gemessen werden. Dies erfolgt durch einen Sensor. Über Signale wird der Status des Muskels angezeigt. Ebenso kann der Erfolg des Trainings angezeigt werden.

Durch entsprechendes Training (z.B. Anspannen / Entspannen) kann der Muskeltonus opti-miert werden und so die Beckenbodenmuskulatur verbessert werden.

Das Biofeedback-Training ist leicht zu erlernen, erspart viele Arztbesuche und aufwendige pflegerische Maßnahmen sowie teils unnötige chirurgische Eingriffe.

Das Training erfolgt über einen vaginalen / rektalen Sensor. Es muss mindestens 6 Wochen lang durchgeführt werden.


Woher bekomme ich eine Biofeedback-Therapie / Elektrostimulation?

Für die Therapie wird eine Hilfsmittel-Verordnung Ihres behandelnden Arztes benötigt.

AKP PLUS bietet Ihnen sowohl die Geräte als auch eine kompetente Einweisung dazu an. Das Gerät wird dabei von speziell geschulten TherapeutINNen beim Patienten angepasst und entsprechend eingestellt. Die Einweisung dauert ca. ½ Stunde.

Vor der Therapie wird von unseren TherapeutINNen ein Anamnesebogen für jeden Patienten erstellt. Es werden außerdem zu Beginn der Therapie Messungen am Beckenboden durchgeführt, die im Verlauf sowie am Ende der Therapie wiederholt werden. Dies dokumentieren unsere TherapeutINNen in einem Protokoll, das Ihrem behandelnden Arzt zur Verfügung gestellt wird.

Nach der Einweisung in das Gerät bei Ihrem behandelnden Arzt (Hausarzt, Urologe, Gynäkologe, Neurologe etc.) bekommen Sie dieses mit nach Hause und können die Behandlung allein machen. Die TherapeutINNen von AKP PLUS führen während der Behandlung die verschie-denen Messungen durch, die den Therapieerfolg zeigen. Diese Messungen erfolgen entweder in der Praxis Ihres Arztes.

Wir machen selbstverständlich auch Hausbesuche und weisen Sie dort ein bzw. führen Mes-sungen durch, wenn Ihnen ein Besuch in der Arztpraxis nicht möglich ist.

Unsere kompetenten Ansprechpartner sind jederzeit für Sie erreichbar – 24 Stunden.

Durch unsere jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet sowie der fachlichen Qualifikation unserer TherapeutINNen bieten wir Ihnen beste Betreuung.

Sollte es Probleme mit dem Gerät geben oder aber eine andere Programmierung erforderlich sein, können Sie uns jederzeit anrufen. Wir kümmern uns darum und sichern Ihnen schnellst-mögliche Lösungen zu.

Home | Über AKP PLUS | Services | Plattform | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Anmeldung

© 2010 AKP PLUS Dienstleistungs GmbH | Hemsack 15 b | 59174 Kamen | Tel: 02307 / 92679 - 0 | Mail: info@akp-plus.de | Alle Rechte vorbehalten